Zum Inhalt dieser Folge:

Lässt du dich schnell ablenken? Bist du mit deinen Gedanken immer nur bei einer Aufgabe oder denkst du nebenbei an 50 andere Dinge?

Wenn deine Antwort ja ist, dann solltest du deinen Fokus besser setzen. Denn nur wenn du dich auf eine Aufgabe fokussieren kannst, wird sie dir auch gelingen. Zudem nutzt du die Zeit viel effizienter.

Wie oft wird einem vorgelebt das man multitaskingfähig sein muss, um alles zu schaffen. Auf Arbeit oder zu hause. Aber seien wir mal ganz ehrlich, natürlich ist es gut und häufig auch wichtig, viele Dinge im Kopf zu haben und an viel zu denken. Alles parallel abzuarbeiten endet aber oftmals eher in Chaos und am Ende des Tages stellt man fest, dass man wieder nur die Hälfte der Aufgaben erledigt hat. Und warum? Genau, weil du dich nicht auf eine Sache fokussiert hast.

Jetzt kannst du vielleicht denken, ja aber sonst schaffe ich das nie, wenn ich immer neue Aufgaben bekomme. Diese Denkweise ist jedoch völlig falsch. Versuche die folgenden Schritte einfach mal anzuwenden und nach einer Weile der Gewöhnung, denn es erfordert in der heutigen Gesellschaft tatsächlich Training sich nur auf eine Sache zu konzentrieren, wirst du merken, dass du so deine Zeit viel effizienter nutzen kannst und am Ende des Tages eine viel bessere Bilanz deiner Aufgaben ziehen kannst.

Folgen dieser kurzen Anleitung und du wirst deinen FOKUS besser behalten können:

1. Kopf frei machen

Erledige zuerst alle Dinge, die dich stören. Das kann z. B. Unordnung in Küche, die für dich sichtbar ist oder dich stört.
Schreibe dann alle Gedanken kurz auf einer To Do Liste auf, die in deinem Kopf schwirren und du erst einmal los werden musst, aber natürlich nicht vergessen willst.

2. Arbeitsplatz einrichten

Richte als nächstes deinen Arbeitsplatz so ein, das du dich wohl fühlst und nicht abgelenkt wird.
Räume also deinen Schreibtisch auf – ein cleaner Schreibtisch verhilft zu freien Gedanken. Auf diesem Tisch solltest du dann nur das nötigste liegen haben, wie z. B. Stift, Block un deinen PC, wenn notwendig. Die restliche Fläche ist Freifläche.

3. Arbeitsatmosphäre herstellen

Schaffe dir nun eine Arbeitsatmosphäre, in dem du dich gut fokussieren kannst. Finde Motivatoren, die dir helfen, in dieser Sache weiterzukommen.
Das können ganz verschiedene Dinge sein. Vielleicht hilft es dir einen Kaffee zu kochen oder einen bestimmten Tee, der dich in die Stimmung bringt oder du hörst nebenbei eine bestimmte Musik, die dich aber gleichzeitig nicht von der Aufgabe abhalten sollte. Es ist also ein schmaler Grad. Finde deine passende Atmosphäre.

4. Stumm schalten

Schalte dein Handy und andere Geräte, die du nicht benötigst auf stumm und lege sie weg. Wenn du bewusst drüber nachdenkst, wirst du vielleicht feststellen, dass man wirklich viel zu schnell und ständig wieder auf die Bildschirme sieht, was dich nicht fokussieren lässt.

5. Kommuniziere deine Arbeitszeit

Gib anderen Bescheid, wenn du nicht allein wohnst / arbeitest, dass du nun nicht mehr gestört werden willst. So können deine Mitmenschen auch viel besser darauf eingehen und damit umgehen.

Probiere es doch einfach mal aus. Nimm dir eine Aufgabe und versuche dir ein gutes Umwelt für dich zu schaffen und fokussiere dich nur darauf. DU kannst dir auch einen gewissen Zeitrahmen mit einem Wecker stecken und erstmal klein anfangen – 15 min reichen zum Anfang auch aus, um es zu trainieren.

Das funktioniert natürlich trotzdem nicht immer. Denn wie gesagt, es gibt entweder Tage an dem man sich einfach auf nichts richtig fokussieren kann oder man ist es tatsächlich einfach noch nicht gewohnt.

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Zur Autorin

Beatrice Lindenberg

Berufstätige Mama, die aus der Vollzeit-Anstellung heraus Beplana gegründet hat.

Sie hilft berufstätigen Mamas ihren Alltag mit Hilfe von Organisation und Planung zu erleichtern, damit sie wieder mehr Zeit für sich und ihre Ziele haben.

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