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Zum Inhalt dieser Folge:

Kerstin hat mir in drei sehr interessante Fragen mitgebracht, die sie brennend interessiert haben rund um das Thema Organisation zu Hause und Zeitmanagement. Ich habe ihr dabei Rede und Antwort gestanden und ein paar Tipps verteilt und vielleicht kannst du auch ein paar Tipps für dich mitnehmen mitnehmen:

Das sind die die 3 Fragen:

  1. Welche konkreten Tipps gibt es zum Thema Organisation, die ich schnell im Alltag umsetzen kann?
  2. Welche Listen oder Checklisten sollte ich haben, um effizienter zu sein? Welche Checklisten lohnen sich überhaupt?
  3. Organisation im privaten Alltag vs. Business? Gibt es da Unterschiede. Was ist privat anders als im Business?

1. Welche konkreten Tipps gibt es zum Thema Organisation, die ich schnell im Alltag umsetzen kann?

A: Ich glaube da gibt es Unmengen, wenn die Änderungen oder Anpassungen klein genug sind. Wenn du Organisation zu Hause meinst, dann kann es schon helfen, einfach mal einen Schrank anzugehen, zu überlegen, was man braucht oder ob es an dieser Stelle überhaupt Sinn macht. D.h. wenn du oder jemand aus deiner Familie immer in der 2. Schublade nach Socken suchst, sie aber in der 3. sind, warum räumst du sie dann nicht um? Denn dann muss keiner mehr drüber nachdenken und spart Zeit beim suchen.

Dann hilft immer noch die 2/3 oder 3/4 Regel von Oberflächen – lass mind. 2/3 der Oberflächen frei und es sieht immer ordentlicher aus, den Rest packst du in eine Kiste oder separierst es (Drehteller,…).

Was das Thema Zeitmanagement angeht, hilft gegen früh morgendlichen Stress z.B. 5 min den Wecker eher stellen (allein das kann für viele schon Wunder bewirken) oder auch sich eine Liste zu machen für 5 min Aufgaben (also Aufgaben, die nur 5 min dauern) und die man dann wenn man gerade Puffer hat, abarbeitet.

Auch die Pomodoro Technik zeig bei vielen große und schnelle Wirkung. D.h. das du dir einen Timer auf 25 min stellst, eine Aufgabe erledigt (die du dir vorher notiert hast, sonst verbrauchst du ja die Zeit fürs nachdenken;) und dann 5 min Pause machst und dann noch eine Aufgabe für 25 min. Das ganze  3 Mal und dann 30 min Pausen machen.
Aber natürlich, wie bei jedem ist das sehr individuell. Da sollte man schon immer schauen, wo liegt eigentlich die Problematik und dann kann ich oder kann man sich selbst schnell eine Lösung finden, die man testen kann. Denn ohne Erfahrung, ohne eigene Erfahrung, hilft es auf lange Sicht leider sonst auch nicht, auch nachhaltig etwas zu verändern.

2. Welche Listen oder Checklisten sollte ich haben um effizienter zu sein?

A: Listen sind generell immer hilfreich, und vor allem zum Anfang, um sich überhaupt einen Überblick zu verschaffen. Aber wenn man zu viele davon hat und /oder auch dauerhaft benutzt, ist man nur dabei Listen zu füllen, statt in die Umsetzung zu kommen, um die es ja eigentlich geht.
Listen/Checklisten sollten dich nur unterstützen. Daher würde ich

  • To Do Liste empfehlen, um überhaupt zu wissen, was du machen musst, kannst, sollst oder was du vielleicht auch nicht machen musst.
  • Wochenübersicht, um einzuordnen, wann man was machen kann und was nicht und dann kommt es tatsächlich eher auf die Umsetzung an, nämlich die Zeit zu nutzen, die man zur Verfügung hat, Schluss mit Aufschieben. Für manche Aufgaben reichen auch schon 5 min und sich aber auch Puffer und Pausenzeiten zu gönnen. Denn wir haben alle nur begrenzte Aufnahmefähigkeit.

3. Organisation im privaten Alltag vs. Business? Gibt es da Unterschiede. Was ist privat anders als im Business?

A: Das ist eine sehr interessante Frage: Es gibt wohl viele Überschneidungen, wie z.B. sich als erstens einen Überblick zu verschaffen, was anfällt, was wann zu erledigen ist, oder auch wie du bestimmte Aufgaben priorisierst. Im Alltag, wie auch im Business, was ja auch ein Teil davon ist, gibt es Deadlines, Ziele, und bei beiden ist es wichtig, kontinuierlich dran zu bleiben an den Aufgaben und kleine Schritte zu gehen.

Denn auch im Business, egal ob angestellt oder selbstständig, in den meisten Fällen soll es ja doch ziemlich lang halten ;) also sind manchmal kleine Schritte viel wichtiger und effizienter als Große. Auch bei beiden gibt es Tage, wo der Plan und die Organisation funktioniert oder auch Tage, an denen es mal nicht funktioniert. Aber so ist das mit Änderungen, auch mit diesen muss man in beiden umgehen können.

Ich glaube der der Unterschied der mit spontan einfällt, ist, dass der Alltag doch mehr Flexibilität erfordert und mehr Offenheit gegenüber den Änderungen, denn wer kennt es nicht: Kind krank, noch mehr Personen, die meinen Alltag bestimmen. Da ist Business oft noch das Sahnehäubchen.

Als Empfehlung, um alles im Blick zu haben und nur ein Hilfsmittel zu nutzen, alle Aufgaben und Termine zu notieren und immer den Überblick zu haben ist der Beplaner 2023, den du jetzt vorbestellen kannst (Auslieferung im November) – Klick einfach hier: Beplaner holen

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Zur Autorin

Beatrice Lindenberg

Berufstätige Mama, die aus der Vollzeit-Anstellung heraus Beplana gegründet hat.

Sie hilft berufstätigen Mamas ihren Alltag mit Hilfe von Organisation und Planung zu erleichtern, damit sie wieder mehr Zeit für sich und ihre Ziele haben.

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