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Zum Inhalt dieser Folge:

Perfektionismus – wer von euch kann jetzt die Hand heben, wenn er schon mal daran gelitten hat? Das klingt schon fast wie eine Krankheit. Aber es ist eine eine Einstellung, eine Gewohnheit, die dich tatsächlich eher behindert in deinem Vorankommen, in deiner Zielerreichung statt, dass sie dir hilft.

Ich sag mal so bis ca. 2014 war ich selbst sehr sehr perfektionistisch veranlagt. Es war nie gut genug. Ich wollte immer noch weiter machen. Bis ins kleinste Detail gehen, sodass alles perfekt war und vielleicht auch nichts mehr schief gehen konnte. Doch oft stand ich danach trotzdem da und es ging etwas schief oder es musste trotzdem noch etwas angepasst werden.

Denn woher kam oder kommt dieser Perfektionismus Gedanke eigentlich?
Von der Anforderung meines Umfeldes, nie genug gegeben zu haben. Bei schlechten Noten, bei etwas Vergessenem. Doch das war die Erwartung anderer. Nicht meine. Dadurch setzte ich mich selbst so unter Druck, dass es mir auch gesundheitlich nicht gut ging. Es wurde eher zu einem Stressfaktor.

Denn den Satz, „nobody is perfect“ gibt es nicht umsonst und beinhaltet soviel Wahrheit.

Wir sind es einfach nicht und müssen es auch nicht sein. Denn an was wird unser Erfolg denn gemessen, an was sehen wir, dass wir uns weiterentwickeln. An den Fehlern. Wie sagte man im Vorstellungsgespräch von Apple – mach Fehler, mach sie schnell, denn du machst sie nur einmal und kommst so schneller voran. Und selbst wenn du vielleicht alles „perfekt“ vorbereitet hast, könnte es für jemand anderen noch nicht genug sein. Es gibt dafür kein Ende und ich sage dir Voraus, dass du trotzdem Anpassungen hast. Warum also deine Nerven damit verschwenden. Warum also deine Zeit damit verschwenden?

Was mich zum zweiten Punkt bringt. Denn auf Grund dieser ganzen Details und dem immer wieder tiefer reingehen, in diese Unendlichkeit, verschwendest du Zeit. Zeit die du für dich z. B. nutzen könntest. Du solltet dich eher an dem Ergebnis messen. Also, hast du das Ergebnis erreicht. Hast du die Aufgabe erledigt?

Ja oder nein. Wenn du Ja sagst, dann hör mit dem ABER, dass dir jetzt vielleicht im Kopf schwirrt, auf.

Vielleicht hilft dir auch das Pareto Prinzip. Falls du es nicht kennst. Es besagt, dass du mit 20% Aufwand, bereits 80% deines Ergebnis erzielst. und diese 80% heißen auch, erledigt. die weiteren 20% können nur noch mit 80% Aufwand erreicht werden. Die Frage ist das wirklich immer notwendig?

Setzt dich also nicht selbst unter Druck. Ich weiß, wie gesagt aus eigener Erfahrung, dass es manchmal schwer ist. Aber du schaffst das! Wenn du Hilfe brauchst, dann schreib mir gern. Aber fang, egal wie, immer klein an. Z.B. in dem du dir bewusst und laut sagst: ICH BIN FERTIG – und es dann beiseite legst oder jemanden als Symbol übergibst und du auch keine Möglichkeit mehr hast, etwas daran zu ändern oder arbeiten.

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Zur Autorin

Beatrice Lindenberg

Berufstätige Mama, die aus der Vollzeit-Anstellung heraus Beplana gegründet hat.

Sie hilft berufstätigen Mamas ihren Alltag mit Hilfe von Organisation und Planung zu erleichtern, damit sie wieder mehr Zeit für sich und ihre Ziele haben.

Schreib mir!

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